Vorstand und
Geschäftsführung

Dem ehrenamtlichen Vorstand des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Hamburg gehören fünf Frauen an:
Andrea Kürner (Vorstandsvorsitzende), Daria Schoenfeld (Stellv. Vorsitzende), Marianne Glamann, Claudia Jelinski-Lötz, Stefanie Kastell und Petra Geppert (kooptiertes Mitglied)

Die hauptamtliche Geschäftsführerin des Vereins ist:
Dr. Claudia Kolf-van Melis, Tel.: 040 75681575, E-Mail: c.kolf-vanmelis@skf-hamburg.de

Die Geschäftsführerin ist beratendes Mitglied des Vorstands ohne Stimmberechtigung.

Der ehrenamtliche Vorstand und die hauptamtliche Geschäftsführerin tragen zusammen die Gesamtverantwortung für den Verein und sichern die wirtschaftlichen Grundlagen sowie die Qualität der fachlichen Arbeit in den vereinseigenen Einrichtungen.

Ihr Handeln ist ausgerichtet an den Leitlinien des Sozialdiensts katholischer Frauen: Der Hilfe von Frauen für Frauen, Familien und Kinder in besonderen Notlagen. Große Bedeutung messen wir dem Zusammenwirken von professioneller, fachlich qualifizierter Arbeit und bürgerschaftlichem Engagement bei.

Die Geschäftsstelle des SkF e. V. Hamburg befindet sich in der Goetheallee 6, 22765 Hamburg.

Geschichte des SkF e.V. Hamburg

1917 Gründung des Hamburger Fürsorgevereins für Mädchen, Frauen und Kinder mit Hilfe von Agnes Neuhaus und dem Katholischen Frauenbund mit folgenden Tätigkeitsfeldern:
Aufnahme von unehelichen Kindern mit ihren Müttern und in Not geratenen Mädchen und jungen Frauen, Waisenpflege, Gefangenenfürsorge, Jugendgerichtshilfe

1923 Übernahme von Räumlichkeiten im Haus des Katholischen Frauenbundes in der Böckmannstraße mit einem Zimmer mit sechs Betten für Hilfe suchende Mädchen und Büroräumen für die offene Fürsorgearbeit

1944 Nach der Ausbombung im Jahr 1943 Bezug von Ersatzräumen in der Papenhuderstraße

1952 Grundsteinlegung für das AgnesNeuNaus (ANH) in der Hinrichsenstraße

1954 Einweihung des AgnesNeuHauses als Aufnahme- und Jugendwohnheim für 50 Mädchen

1958 Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts mit weiteren 50 Plätzen

1968 Namensänderung des Vereins in „Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Hamburg“

1982 Gründung eines Kontaktpersonen-Programms zur Gewinnung von Ansprechpartnerinnen, die für Hilfe suchende Frauen Kontakt zur Beratungsstelle herstellen

1994/1995 Umzug der Beratungsstelle von der Hinrichsenstraße in die Lübecker Straße

1997 Auszeichnung mit dem Lorenz-Werthmann-Preis für das Kontaktpersonen-Programm

2002 Gründung des Projekts „SkF vor Ort“ in Allermöhe

2003 Umzug der Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere in das Haus des Vereins in der Wartenau 5

2006 Einbau einer Notwohnung in der Wartenau 5

2006 Umbau und Neugestaltung der Zimmer im AgnesNeuHaus

2007 Gewinn des Caritas Ideenwettbewerbs „Starkt für Familien“ für „SkF vor Ort“

Geschichte des SkF e.V. Hamburg-Altona

1924 Gründung in der damals selbständigen Stadt Altona und Eröffnung des „Marienheims“ (1994 umbenannt in „Wohnhaus für Frauen“). Betreuung lediger Mütter und ihrer Kinder durch Ordensschwestern und Ehrenamtliche

1959 Einrichtung der Sozialen Beratungsstelle, heute Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere in der Schomburgstraße 120

1975 Wohnhausleitung durch Sozialpädagoginnen, Umstellung auf Unterbringung junger Frauen in Krisensituationen

1986 Eröffnung der Beratungsstelle für wohnungslose Frauen und Männer in Kooperation mit der Herz As GmbH Hamburg

1996 Beginn der „Ambulanten und Flexiblen Betreuung“ für Frauen in schwierigen Lebenssituationen

2002 Eröffnung der „Kleiderkiste“, durch Spenden finanziert und von Ehrenamtlichen geführt

2011 Beginn der Planung für den Umbau und die Erweiterung des Wohnhauses für Frauen

2014 Neueröffnung des erweiterten Wohnhause für Frauen, umbenannt in  „Johanna“, das jetzt Mädchen ab 16 Jahren aufnimmt.

2014 Feier des 90 jährigen Jubiläums

Am 01.01.2022 haben sich beide Ortsvereine zu einem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Hamburg zusammengeschlossen. In den verschiedenen Einrichtungen und Projekten des SkF Hamburg arbeiten 87 Hauptamtliche, 58 Mitglieder und 150 Ehrenamtliche.